Anlieferbereich WertstoffhofAuf einer Fläche von 3.000 m2 werden Wertstoffe und Sonderabfälle in Kleinmengen von den Bürgern angenommen.Die zugelassenen Abfälle entnehmen Sie bitte der Auflistung Abfallarten Zulässige Abfallanlieferungen, DeponierungAn der Deponie Herzogenaurach können - nach Absprache - folgende, nichtbrennbare Abfälle zur Beseitigung angeliefert werden:
z. B. Gemischte Bau- und Abbruchabfälle, Sieb- und Rechenrückstände
Dämmstoffe, asbesthaltige Bau- und Abfallstoffe.
Weitere Abfälle in Kleinmengen siehe Abfallarten.
Daten und Fakten
Die Deponie Herzogenaurach liegt ca. 1,5 km nördlich der Stadtmitte von Herzogenaurach,
unmittelbar an der Kreisstraße ERH 3 zwischen Herzogenaurach und Haundorf.Die planfestgestellte Deponiefläche beträgt 12 ha.
Entsprechend der Genehmigungsbescheide ist für die Deponie Herzogenaurach die Ablagerung von Siedlungsabfällen, die die Zuordnungskriterien der Deponieklasse II einhalten, unbefristet zugelassen. Sickerwassererfassung und Entsorgung
Das Sickerwasser wird über ein Kanalsystem in der Deponie erfasst und zur Aufbereitung
in Speicherbehälter gesammelt. Anschließend wird das Sickerwasser in einer Aufbereitungsanlage
mittels Aktivkohleadsorption zur Einhaltung der Einleitkriterien
gemäß Anhang 51 der Abwasserverordnung für die Parameter
"Chemischer Sauerstoffbedarf" und "Adsorbierbare organische Halogenverbindungen" vorbehandelt.
Das vorbehandelte Sickerwasser wird zur weiteren Entsorgung über das öffentliche Kanalsystem
zur Kläranlage Herzogenaurach geleitet.
DeponieentgasungDurch biologische Abbauprozesse im Deponiekörper werden die organischen Bestandteile der abgelagerten Abfälle zersetzt.
Als Abbauprodukt entsteht Deponiegas, welches sich hauptsächlich aus Methan und
Kohlendioxid sowie diversen Spurengasen zusammensetzt.
Die aktive Entgasungsanlage besteht aus Gasbrunnen, Gassammelbauwerk und der Hochtemperaturfackel auf der Deponie. Die Gasverwertung erfolgt im Blockheizkraftwerk (BHKW) der Stadtwerke Herzogenaurach unmittelbar neben der Deponie. Bis Mitte 2002 wurde das Deponiegas zur Fernwärmeerzeugung genutzt. Im Oktober 2002 wurde zur Optimierung der Entgasungsanlage ein Gasmotor (Containeranlage) durch die Stadtwerke Herzogenaurach in Betrieb genommen. Der Motor wird ausschließlich mit Deponiegas betrieben und kann den Energiebedarf von ca. 70 Einfamilienhäusern abdecken.
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